Ältere können große physische Leistungen erbringen
- am 30. Mai 2011
- von Patrick Grossheim
- in Dies & Das
Mit “der Greis ist heiß” betitelt der Blog der Beckerstiftung die Ergebnisse des finnischen Wissenschaftlers Professor Harri Suominen. Sein Ergebnis: “Mit der physischen Leistungsfähigkeit gehe es spätestens ab Mitte 30 zwangsläufig rasant bergab, meinen viele. Ein Irrglaube! Kraft und Ausdauer schwinden so langsam, dass selbst alte Menschen noch Erstaunliches leisten. Nicht das Alter, die Lebensweise ist das Problem.”
Maßgeschneiderte Arbeitszeiten bei Trumpf
Trumpf verschafft seinen Mitarbeitern im Rahmen eines Pilotprojektes mehr Flexibilität: Künftig sollen die Arbeitnehmer selbst bestimmen, wie viele Stunden in der Woche sie anwesend sein möchten – und entsprechend bezahlt werden. Ein innovativer Weg zur Bewältigung des demografischen Wandels? Flexibilität und Selbstbestimmung sind Kerngedanken eines neuen Beschäftigungspakts, den der Laserspezialist und Werkzeugmaschinenbauer mit Belegschaft und IG Metall für 4000 Mitarbeiter im Inland über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgehandelt hat.
Wer führt den deutschen Mittelstand?
Wer sind die Menschen an der Spitze mittelständischer Unternehmen in Deutschland? Und welches Führungsverständnis haben sie? Dieser Frage ist die Commerzbank-Initiative in der Studie “Frauen und Männer an der Spitze: So führt der deutsche Mittelstand” nachgegangen. Das Ergebnis ist erfreulich: Der Mittelstand macht mit Blick auf Fachkräftemangel und demografischen Wandel “schon jetzt einen besseren Job als die Großunternehmen”. Und: Der Anteil von Frauen in den Spitzenpositionen übertrifft die Quote bei den DAX-Konzernen mit insgesamt 20 Prozent um ein Vielfaches.
‘Agenda 2020′ oder ‘Vom gefühlten Fachkräftemangel’
“Wir sind in einem Übergang, von einem Überfluss an qualifizierten Arbeitslosen hin zu einer Wirtschaft, wo der mobilste Teil der Arbeitslosen den Weg in die Arbeit gefunden hat. Aber bei den Unternehmen ist die alte Anspruchshaltung geblieben, und das nehmen sie als Fachkräftemangel wahr”, so Wirtschaftssoziologe Gerhard Bosch im Interview mit der Südwest Presse. Ohne einen umfassenden Ansatz, eine “Agenda 2020″, drohe aber bis 2025 ein Wettbewerb um knappe Arbeitskräfte.
Neues Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
- am 25. Mai 2011
- von Laura Schade
- in Strategien entwickeln / Dies & Das
Der Mangel an Fachkräften ist aktuell in zahlreichen Branchen ein vieldiskutiertes Thema. In Pflegeberufen, im Baugewerbe und in der Metallbranche haben besonders kleine und mittlere Unternehmen schon jetzt Schwierigkeiten, ihre freien Stellen zu besetzen. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das RKW Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln damit beauftragt, ein “Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung” einzurichten. Dies gab Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler gestern bekannt.
Demonstration gegen den Fachkräftemangel
- am 24. Mai 2011
- von Laura Schade
- in Dies & Das
Etwa 150 junge Unternehmer und Führungskräfte trafen sich in Berlin, um auf den Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft aufmerksam zu machen. Die Forderungen der Demonstranten richteten sich in erster Linie an die Politik. „Wir brauchen auch bessere Rahmenbedingungen: gute Schulen, mehr Betreuungsplätze, kontrollierte Zuwanderung und Regelungen für ältere Menschen“, betont Jens Hermanski von den Wirtschaftsjunioren aus Augsburg. Gleichzeitig wollten die Demonstranten Menschen dazu motivieren, sich zu bewerben.
Zwischen Rekrutierung & Kompetenzentwicklung
“Jedes zweite Unternehmen stellt ein”, so ein zentrales Ergebnis der Frühjahrsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Auch der Kienbaum-Studie “HR-Klima Index 2011“ zufolge wollen mehr als doppelt so viele Unternehmen wie im vergangenen Jahr ihren Personalbereich ausbauen. Grund dafür sei die positive Wirtschaftslage vieler deutscher Unternehmen. Drei Viertel erwarteten steigende Umsätze und zwei Drittel eine höhere Profitabilität.
Nachholbedarf in der Arbeitsgestaltung
“Bei den Maßnahmen sehe ich in Deutschland vor allem die gesundheitsfördernden Instrumente stark ausgeprägt,” so das Resümee von Prof. Dr. Juhani Ilmarinen auf die Frage, wie demografiefest Deutschland im internationalen Vergleich sei. Das sei ein großer Vorteil, aber noch nicht genug. Der Wissenschaftler, der das heutige Verständnis von Arbeitsfähigkeit maßgeblich mitbestimmt hat, sieht in eine große Chance zur Bewältigung des demografischen Wandels im betrieblichen Sozialpartnerdialog und dem hohen Maß der Standardisierung in Deutschland.
zunft – Fachkräftesicherung im Handwerk
Auch das Handwerk gilt als bedroht vom Mangel an Ausbildungsbewerbern und Fachkräften. Dabei wird das Rennen um die Talente von morgen dadurch erschwert, dass die meisten Handwerksbetriebe Klein- und Kleinstunternehmen sind, die stark in ihrer Region verankert, aber darüber hinaus kaum bekannt sind. Personalpolitik oder gar Demografie sind Themen, die von der Betriebsleitung neben Akquise, Planung und vielem anderen “on top” erledigt werden müssen. Welche Möglichkeiten gibt es, die Personalarbeit im Handwerk zu professionalisieren?
Rente mit 67 ist noch zu wenig
- am 20. Mai 2011
- von Patrick Grossheim
- in Dies & Das
“und wer vorher stirbt wird mit 10 Jahren Haft bestraft”, lautet ein Kommentar auf tagesschau.de zum kürzlich präsentierten Bericht des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die fünf Wirtschaftsweisen sehen die Rente mit 67 als “zwingend notwendig”. In ihrem Gutachten fordern sie die Rente mit 68 und später mit 69. Ansonsten drohe eine massive Finanzierungslücke der Sozialversicherung.











