Arbeiten mit 67?!
Wären alle bis 67 beschäftigt, hätten wir dann Fachkräfteengpässe? Diese Frage wird wohl noch einige Zeit eine rhetorische bleiben. Nichtsdestotrotz ist die Erhöhung des Renteneintrittsalters ein spannendes und brisantes Thema in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Darum dreht sich im RKW-Magazin 1/2012 alles um dieses Thema…
Rückblick: Prävention im Wandel der Arbeitswelt
Leistungsfähige, gesunde Arbeitnehmer sind Voraussetzung für den Erfolg von Unternehmen. Deshalb kamen am 1. März rund 400 Teilnehmer bei der Fachtagung “Prävention im Wandel der Arbeitswelt: Mensch – Technik – Organisation” in Darmstadt zusammen, um sich über innovative Möglichkeiten zum Erhalt der Arbeitskraft zu informieren. Ich war dabei und hatte das Vergnügen gemeinsam mit Dirk Hartleib von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege ein Forum zu Gesundheitskompetenz zu moderieren…
Starre Arbeitszeitmodelle überwiegen
Immer mehr Studien belegen die Vorteile flexibler Arbeitszeiten. Und auch wenn es darum geht, als Arbeitgeber für Fachkräfte attraktiv zu sein, spielen sie eine entscheidende Rolle. Doch in Deutschland dominieren nach wie vor starre Arbeitszeitmodelle. So sind bei fast 60 Prozent der abhängig Beschäftigten die tägliche Arbeitsdauer sowie die Anfangs- und Endzeiten fest vorgegeben. Das berechnete das Statistische Bundesamt auf Basis der Arbeitskräfteerhebung 2010…
Ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement
- am 17. November 2011
- von Laura Schade
- in Gesundheit fördern
Wer langfristig wettbewerbsfähig bleiben will, braucht gesunde und motivierte Mitarbeiter. Unternehmen, die sich besonders im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements engagieren, wurden Anfang November mit dem Corporate Health Award 2011 ausgezeichnet. Bereits zum dritten Mal wird der Preis gemeinsam von EuPD Research, TÜV SÜD Life Service und Handelsblatt vergeben…
Flexible Arbeitszeiten machen attraktiv
Eine gute Gestaltung vorausgesetzt sind flexible Arbeitszeitmodelle in höchstem Maße geeignet, die Interessen von Beschäftigten und Unternehmen in Einklang zu bringen. Unterm Strich geht eine höhere Flexibilität des Unternehmens etwa bei Produktionsschwankungen Hand in Hand mit einer guten Work-Life-Balance der Beschäftigten. Auch eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist möglich. Wie eine gute Gestaltung aussehen kann, zeigt das Beispiel der INOSOFT AG, das im Rahmen des Projektes ArbeitsZeitGewinn entstanden ist…
Zitronenbäumchen pflanzen
„Der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer rückt zunehmend in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns; denn den wachsenden Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft müssen die deutschen Unternehmen mit älter werdenden Belegschaften begegnen,“ beginnt ein Beitrag auf aerzteblatt.de . Mit einem öffentlichen Appell fordern der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) jetzt eine präventiv orientierte Umgestaltung des Gesundheitssystems. Unter job-fit.net kann jeder, der dieses Anliegen teilt, die Petition mittels Unterschrift unterstützen…
Trends in der Arbeitssicherheit
„Durch Ausfallzeiten entsteht der deutschen Wirtschaft nach offiziellen Zahlen ein Schaden von jährlich 43 Milliarden Euro. Die Gesundheitsgefahren gehen in den Unternehmen dabei immer weniger von der Technik aus. An die Stelle des klassischen Arbeitsunfalls treten innere Kündigung und Burnout,“ berichtet marktundmittelstand.de unter Berufung auf das Dekra-Arbeitssicherheitsbarometer 2011…
Burnout auf dem Vormarsch
Die IG Metall warnt vor einer dramatischen Zunahme psychischer Erkrankungen und von Burnout. „Die Gewerkschaft hat in einer Blitzumfrage unter Betriebsräten abgefragt, ob psychische Erkrankungen im Unternehmen zugenommen hätten – 86 Prozent bejahten dies, 40 Prozent schätzten den Zuwachs als “stark” oder “sehr stark” ein,“ berichtet unter anderem welt.de . Außerdem gäbe es in 26 Prozent der Betriebe zu wenige Hilfen für Burn-out-Betroffene und in 43 Prozent der Betriebe gar keine Hilfen. Von einer “eklatanten Diskrepanz zwischen der öffentlichen Wahrnehmung des Problems und den tatsächlichen Hilfs- und Präventionsangeboten in den Betrieben” ist die Rede. Das arbeitgebernahe Institut IW Köln bestreitet in einer aktuellen Ausgabe seines Infodienstes zwar nicht die steigenden Burnout-Fälle, allerdings ließen nach Ergebnissen des repräsentativen IW-Personal-Panels zum Beispiel drei Viertel der Unternehmen ihre Beschäftigten die Arbeitsprozesse mitgestalten. Fast sechs von zehn Unternehmen gewährten ihren Beschäftigten Zeitsouveränität – und wirkten so psychischen Fehlbelastungen – einer Quelle für psychische Erkrankungen – entgegen…
BGM und Gesundheitskompetenz
Wir haben ja bereits über den Stellenwert gesundheitskompetenten Verhaltens von Mitarbeitern berichtet. Aus der Perspektive der Fachkräftesicherung dient die Gesundheitskompetenzentwicklung dem Erhalt und dem Ausbau der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern. Außerdem achten gut qualifizierte Mitarbeiter bei der Wahl ihres Arbeitgebers mehr und mehr auf Angebote zur Gesundheitsförderung. Das Continental Werk Frankfurt baut sein Gesundheitsmanagement daher weiter aus…
Fachtag “Arbeit. Demografie. Lernen”
Die Themen “Lebenslanges Lernen” und “Erhalt der Arbeitsfähigkeit” stehen am 20. Oktober im Zentrum einer Fachtagung des Paritätischen Bildungswerks Thüringen unter dem Titel “Arbeit. Demografie. Lernen.” in Neudietendorf. Renomierte Forscher aus diesem Bereich, darunter Dr. Juhani Illmarinen, werden in Vorträgen die unterschiedlichen Facetten der beruflichen Weiterbildung und deren Zusammenhang mit den demografischen Entwicklungen beleuchten. Für den Nachmittag ist ein Workshopprogramm vorgesehen…







